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© Heike Stockem

Warum Cold-Case-Ermittlungen weder einen Kripo-Chef noch einen Investigativ-Journalisten kalt lassen

Ein brutales Verbrechen, aufwendige Ermittlungen, DNA-Reihenuntersuchungen, Aktenzeichen XY und doch keine Spur vom Täter: Der ungeklärte Mord in einem Sexshop in Aachen kurz vor Ostern 1996 sorgt bis heute für Schlagzeilen und Gesprächsstoff. Mit dieser Bluttat beginnt unsere Serie über spektakuläre Kriminalfälle in der Region. Sprechen Sie mit unserem Redakteur und Autor Stephan Mohne über die Reihe „Spektakuläre Mordfälle in der Region“ und seine Arbeit und Erlebnisse als Investigativ-Journalist. Freundeskreis-Moderator Peter Engels wird durch den Abend führen und Fragen zu Recherche und Hintergründen stellen. Mit dabei ist auch Michael Fritsch-Hörmann, zuständiger Ermittler und Leiter des KK 11 bei der Kripo Aachen. Er wird die andere Seite der kriminalistischen Ermittlungen erläutern und gerne auch Fragen zu seiner Tätigkeit als ermittelnder Kriminalbeamter beantworten. Stephan Mohne und Michael Fritsch-Hörmann haben aber nicht nur für den Artikel zu diesem besonders brutalen Mordfall miteinander gesprochen, sondern auch gemeinsam mit Peter Engels einen Podcast zu Cold-Cases aufgenommen, der bald auf aachenerzeitung.de und überall, wo es Podcasts gibt, zu hören sein wird. Für alle Crime-Fans bieten wir am Donnerstag, 19. Januar 2023, ab 18 Uhr im Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, einen spannenden kriminalistischen Abend mit allen an unserer True-Crime-Reihe Beteiligten an. „Polizei-Poet“ Michael Fritsch-Hörmann wird Ihnen außerdem aus seinen seit Jahren gesammelten und spannenden, nachdenklich machenden, aber auch kuriosen Geschichten aus seinem Polizeialltag vorlesen.

Wir wünschen spannende Einblicke und gute Unterhaltung! 

Er war als einer der ersten am Tatort: Michael Fritsch-Hörmann leitete beim Mord in einem Aachener Sexshop 1996 die Spurensuche. Heute ist er Chef des Kriminalkommissariat 11 inklusive der Mordkommissionen – und hat diesen ungelösten Fall immer noch auf dem Schirm.

Michael Fritsch-Hörmann hat seine Schicht bereits hinter sich und ist nach Hause gefahren. „Es war ein ganz normaler Arbeitstag“, erinnert er sich. Doch das ändert sich schlagartig und der Feierabend ist nur von kurzer Dauer. Denn dann klingelt das Telefon – und dieser Arbeitstag von Michael Fritsch-Hörmann wird noch sehr lange dauern. Bei der Aachener Polizei hat jemand angerufen. Er befinde sich in einem Sexshop an der Roermonder Straße, der geöffnet sei. Doch von einer Bedienung fehle jede Spur. Dieser Sexshop, den es heute immer noch gibt, hat zwei Bereiche. Den eigentlichen Verkaufsraum und einen dahinter liegenden Raum. Dort wird die Verkäuferin gefunden. Tot.

Fritsch-Hörmann und seine Kollegen vom Kriminalkommissariat (KK) 11 der Aachener Polizei, zu dem die Mordkommissionen gehören, machen sich auf den Weg zur Roermonder Straße. Der Kripo-Beamte, der heute als Erster Kriminalhauptkommissar das KK 11 leitet, ist für die Tatortaufnahme zuständig. „Im Verkaufsraum gab es keinen Hinweis auf ein Verbechen“, erinnert sich Fritsch-Hörmann. Im Hinterzimmer sieht das ganz anders aus.

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel von Stephan Mohne über den ungeklärten Mordfall in einem Aachener Sexshop. Lesen Sie unten weiter.

Termin:

Uhrzeit:

Ort:

Hinweis:

Donnerstag, 19. Januar 2023

18 Uhr

Medienhaus Aachen, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen

Wir bitten um Anmeldung

Moderatoren und Gäste des Abends

© dmp Press, Ralf Roeger

Gast

Michael Fritsch-Hörmann

Michael Fritsch-Hörmann ist 1959 im Sauerland geboren, verheiratet, hat eine 35jährige Tochter und einen zweijährigen Enkel. Direkt nach dem Abitur 1978 begann er seine Ausbildung bei der Polizei – zunächst in Selm. Nach den ersten Jahren bei der Schutzpolizei und Dienst im Erftkreis und in Aachen, wechselte er während seines Fachhochschulstudiums in Köln zur Kriminalpolizei. Nach vielen Jahren im Kriminaldauerdienst arbeitet er seit über 25 Jahren als Todes-/ und Mordermittler und ist zudem Leiter des KK 11 in Aachen.

Redakteur

Stephan Mohne

Stephan Mohne wurde 1968 in Aachen geboren und ist seiner Lieblingsstadt bis heute treu geblieben. 1989 erfolgte der Start ins Journalistenleben als „Freier“ bei der damaligen Aachener Volkszeitung, 1993 bis 1995 folgte das Volontariat ebendort. Von 1995 bis 2018 arbeitete er als Redakteur in der Lokalredaktion Aachen der Aachener Zeitung. Seit Mitte 2018 bildet er für die Aachener Zeitung und die Aachener Nachrichten gemeinsam mit seinem Kollegen Oliver Schmetz ein Recherche- und Autorenteam mit dem Schwerpunkt Recherche im lokalen und regionalen Bereich.

Moderator

Peter Engels

Peter Engels ist ausgebildeter Sprechtrainer, Logopäde und Journalist. Nach mehreren Jahren vor dem Mikrofon arbeitete er in der Unternehmenskommunikation und in der Marketingabteilung verschiedener Radiosender, bevor er als Marketing & Sales Manager ins Medienhaus Aachen wechselte. Seit über zehn Jahren coacht er Radioleute sowie Berufssprecher und gibt Sprechtrainings.

Audio-Aufzeichnung

Fotos

© Heike Stockem